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Erholung und Gaumenschmaus am Bodensee


Der schönste See soll ja der Hallwilersee sein, pflegt mein Chef immer zu sagen. Trotzdem habe ich mich kürzlich an den etwas grösseren Bodensee begeben, oder “Lake Constance” wie man dort oben ab und zu auch hört. Nach einem zum Glück nur etwas verregneten Rundgang auf der Insel Mainau stand das Mittagessen auf dem Programm. Dank eines Tipps aus der Familie hab ich mich ins Gasthaus Schiff in Güttingen begeben und ein fabelhaftes Mittagessen genossen (natürlich Fisch, was denn sonst).

Nächster Halt war das Hotel und Spa “Bad Horn” in Horn. Wir haben das Nautiker-Package gebucht und wurden mit einem tollen Zimmer (bzw. wir haben eine Suite bekommen) mit Seeblick überrascht. Die Zimmer waren riesig, inklusive dem Badezimmer. Im Zimmer hat es uns aber nicht lange gehalten. Wir wollten bei dem ungemütlichen Wetter den Spa testen. Im oberen Stock befindet sich ein Hallenbad inkl. Jacuzzi. Von diesem gibt’s übrigens auch draussen eins, wobei man nachher noch einen Sprung in den See geniessen kann. Angesichts des Wetters hab ich mich auf den Outdoor-Jacuzzi konzentriert und den See dann einfach See sein lassen.

Im unteren Teil des Spa befinden sich die Sauna-Landschaft. Wunderschön gestaltet mit viel Liebe zum Detail. Am besten gefallen haben mir die Gucklöcher in der Bio- und der finnischen Sauna. Alles in allem bietet das Spa alles, was man für die Erholung braucht.

Am Abend haben wir dann noch das im Nautiker-Weekend inbegriffene Nachtessen genossen. Das war auch lecker, ausser dass das Gemüse nicht ganz saisonal war.

Das Frühstücksbuffet hat mich auch überzeugt und hat jeden knurrigen Magen gestopft. Alles in allem ein erholsames Weekend, das ich gerne wiederholen möchte.

Weitere Informationen: www.badhorn.ch

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HolidayCheck.ch im Test



Das Online-Hotelbewertungsportal HolidayCheck.ch hat mich beauftragt*, über ihr Angebot zu berichten. Da ich relativ viele Hotels direkt übers Internet buche, mache ich das natürlich gerne. Die Hotels, die ich buchen möchte, schaue ich mir immer zuerst auf der eigenen Website und dann auf zwei bis drei Hotelbuchungs-Websites an. Daneben gibt es im Internet ja zahlreiche Seiten, die nicht – oder nicht direkt – an Hotelbuchung gekoppelt sind.

Ein erster Blick auf HolidayCheck.ch verrät, dass man auch hier Hotels buchen kann (auch heisst das Portal offiziell “HolidayCheck Online-Reisebüro). Jedoch soll die Bewertung von Usern im Vordergrund stehen. Das heisst, man kann die Bewertung über ein Hotel auch angeben, wenn man nicht direkt dort drüber buchen kann. Bei vielen Hotelbuchungs-Websites kann man sein Feedback nur abgeben, wenn man direkt dort gebucht hat. Das hat natürlich den Vorteil, dass wirklich nur die Leute Kommentare (positiv oder negativ) schreiben, die auch dort waren. Einzelne Bewertungsseiten sind in Verruf geraten, weil die Hotels oder PR-Firmen unzählige (natürlich positive) Bewertungen über ihr eigenes Hotel eingetragen und im Gegensatz versucht haben, ihre Konkurrenten mit negativen Meldungen auf deren Bewertungsprofil zu schädigen.

Ich persönlich schaue mir immer die Kommentare auf mehreren Websites an und vergleiche dann. Ganz wichtig ist auch immer zu schauen, welche Person eine Bewertung geschrieben hat. Wenn sich ein älteres Ehepaar z.Bsp. in Ibiza-Stadt beklagt, dass es am Abend sehr laut ist auf den Strassen, ist das ja gewissermassen verständlich.

Also werde ich HolidayCheck.ch am besten mit Hotels testen, die ich selber schon besucht habe. Hier ein paar Beispiele:

  • The Cambrian, Adelboden: Meiner Meinung nach ein sehr chices Berghotel mit Spa, schönen Zimmern und freundlichem Personal. Nur im Spa hatten wir ein paar Mängel entdeckt. Dampfbad ratterte laut, Personal meinte aber, das sei immer so. Und im Fussbad entdeckten wir einen Haarbüschel. Ein absolutes No-Go in diesem Bereich. Ein Blick auf HolidayCheck.ch verrät mir, dass die meisten Besucher meine Meinung teilen. Es gibt vereinzelt Reklamationen über die zu kleinen Zimmer. Eine Person bedauert: “Bei vielen Gästen im Haus ist der Wellness- und Spabereich zu klein”
  • Residenza A The Boutique Art Hotel, Rom: Bislang das coolste Hotel, in dem ich in Rom übernachtet hab. Sehr wenig aber stylish eingerichtete Zimmer an hervorragender Lage. Die Meinungen auf HolidayCheck.ch: Ähnlich wie meine: “Von der Lage traumhaft – Ruhigere Lage, abseits vom Trubel.“ Bemängelt wird der fehlende Frühstücksraum. Da ich meistens sowieso wenig oder dann immer unterwegs frühstücke, hat mich das nicht gestört.
  • Comfort Hotel tom Kyle, Kiel: Eine der Überraschungen für mich der letzten Jahre. Ein familiäres 3*-Hotel, dass in Sachen Service und Frühstücksbuffet aber durchaus mit einem 4*-Hotel mithalten konnte. Ähnliche Kommentare findet man dazu auch auf HolidayCheck.ch: “Der Service und das Frühstück ist vorbildlich.”
  • Hotel Astoria, Luzern: Allgemein sind viele Hotels in der Schweiz meiner Meinung nach überbewertet. Am schlechtesten empfand ich den Aufenthalt im Astoria Luzern. Ich durfte für einen Dj-Gig im Astoria übernachten. Das Personal war unfreundlich, laute Zimmer, die Zimmer lieblos ausgestattet. Offenbar wurde das Hotel auch von 4* auf 3* degradiert. Meine Meinung wird auf HolidayCheck.ch geteilt: “Das Zimmer versprüht den Charme einer halbfertigen Zahnarztpraxis…

Mein Fazit: Viele meiner Erfahrungen werden mit denen auf HolidayCheck.ch geteilt. Gut ist, dass man auch eigene Fotos auf die Website reinstellen kann. Diese vermitteln meistens ein anderes (realistischeres) Bild, als die professionellen Hotel-Fotos. Jedoch gibt es viel zu wenig Einträge, um ein übersichtliches und repräsentatives Bild zu ergeben. Da haben die Hotelbuchungs-Websites den Vorteil, dass sie ihre Kunden nach dem Hotel-Aufenthalt daran erinnern, eine Bewertung zu schreiben. Weil man auf HolidayCheck.ch nun aber auch buchen kann, werden sich die Einträge in Zukunft sicher noch mehren. Wie auch sonst im Internet gilt die Devise: Vergleichen und zwar auf mehreren Websites. HolidayCheck.ch hilft einem aber sicher auch dabei, ein passendes Hotel zu finden.

*Das ist ein gesponserter Artikel im Auftrag von HolidayCheck.ch

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Mehr Komfort in der Economyclass



In wirtschaftlich schlechten Zeiten wollen auch die Betriebe sparen, und lassen ihre Mitarbeiter nicht mehr in der Business- sondern der Economy-Klasse fliegen. Darüber machen sich auch die Fluggesellschaften Gedanken. Weil hier der Platz pro Passagier gering ist, stehen Designer vor der Herausforderung, trotzdem ein angenehmes Reiseerlebnis zu ermöglichen. Und wo kann man sich das Resultat dieser Überlegungen besser zu Gemüte führen als an der weltgrössten Fachmesse für Flugzeugkabinen-Einrichtungen in Hamburg. Die elfte Aircraft Interiors Expo, zum neunten Mal in der deutschen Luftfahrt-Metropole Hamburg abgehalten, unterschied sich deutlich von den Schauen der vergangenen Jahre, wie ein Bericht von NZZ Online zeigt. Noch grösser, noch luxuriöser, noch ausgefallener – das war das Motto früher. Auffallen um jeden Preis mit noch extravaganteren Konstruktionen war das Credo der Sitzhersteller und Kabinengestalter.

Heutzutage braucht es neue Ideen. Der Platz in der Economy-Abteilung ist begrenzt. Wie bringt man mit besseren Sitzen doch mehr Beinfreiheit zustande? Platzsparende Sitze sind das eine, aber für die Airlines haben auch andere Punkte oberste Priorität: Bildschirme an jedem Platz, eine gute Beleuchtung, grosse Fenster und gut ausgestattete Waschräume. Ausserdem müsse man sich auch den veränderten Passagieren anpassen, wie Branchenberater Carter Stewart gegenüber der NZZ Online sagte: «Die Passagiere werden immer älter und sind damit weniger mobil, gleichzeitig werden die Menschen körperlich grösser und schwerer.”

Aber die Passagiere wollen nicht nur bequem sitzen, sondern auch immer besser erreichbar sein so Robert Lange, oberster Kabineneinrichter bei Airbus “Erreichbarkeit auch im Flugzeug wird immer wichtiger, die Leute bringen zudem ihre eigene Unterhaltungselektronik wie iPods mit ins Flugzeug und wollen sie am Platz benutzen, dafür müssen wir die Bordsysteme adaptierbar machen.”

Den ausführlichen Bericht dazu von Andreas Spaeth gibt es bei der NZZ Online:
http://www.nzz.ch/magazin/mobil/viel_innovation_auf_wenig_raum_1.5805939.html

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Hurtigruten – die etwas andere Kreuzfahrt



Die gestrige Sendung “Relax” auf Radio Argovia habe ich anlässlich des Eurovision Song Contest dem Austragungsland Norwegen gewidmet. Unter anderem wollte ich schon immer mal wissen, was es mit dieser “Hurtigruten” auf sich hat. Ich hab mir deshalb Rat beim Skandinavien-Spezialist Falcontravel geholt:

Historisches
1893 legte das erste Schiff der Hurtigruten in Trondheim ab mit Ziel Vadsø, hoch oben im Norden. Damals transportierten die Schiffe hauptsächlich Post und Waren – deshalb wird auch der Name Postschiff verwendet. Die Schiffe stellten eine wichtige Verknüpfung zu den Dörfern an der Küste her, war doch der Seeweg die schnellste Verbindung. Bis heute beliefern die 12 Schiffe 34 kleinere und grössere Orte mit allerlei Gütern. Hauptsächlich geniessen heutzutage jedoch die Passagiere die abwechslungsreiche Fahrt – ob von Bergen nach Kirkenes, in umgekehrter Richtung oder nur auf einer Teilstrecke.

Schiffe
Die Flotte besteht aus 12 Schiffen, von denen 11 das ganze Jahr zwischen Bergen und Kirkenes verkehren. Die drei neusten Schiffe wurden zwischen 2002 und 2003 gebaut und verfügen gar über Sauna und Whirlpool. 6 Schiffe der neuen Generation mit Baujahr 1993–1997 sind mit grossen Panorama-Salons, Sonnendecks und Fitnessräumen ausgestattet. Zu der traditionellen Generation gehören 3 Schiffe, welche zwischen 1956 und 1983 gebaut wurden. Die beiden ältesten Schiffe, welche noch immer Charme und Eleganz von damals besitzen, werden vor allem von Liebhabern der klassischen Hurtigruten-Schiffe bevorzugt.

Reisestrecke
Täglich verlässt ein Schiff die Hansestadt Bergen Richtung Norden. In Kirkenes, 2500 Seemeilen weiter und nahe der russischen Grenze, wird gewendet. Unterwegs werden sowohl tags- als auch nachtsüber Häfen angelaufen, um Waren ein- und auszuladen. In grösseren Städten dauert der Halt ein paar Stunden, in kleinen Dörfern dagegen nur gerade so lange bis das Ent- und Beladen fertig ist. Auf einer ganzen Rundreise Bergen-Bergen verpasst man keinen Ort, denn auf der Nordroute werden nachts die Dörfer angelaufen, welche südwärts tagsüber angesteuert werden.

Ausflüge
An Bord verspricht jeder Tag neue und spannende Eindrücke. Wer noch mehr erleben möchte, kann an einem der zahlreichen Ausflüge teilnehmen. In mehreren Häfen begleiten einem Führer zu interessanten Sehenswürdigkeiten. Das Angebotreicht von Stadtbesichtigungen über Hundeschlittenfahrten bis zum Besuch des Nordkaps.

Diese Kreuzfahrt tönt sehr speziell und lohnt sich noch mehr in Verbindung mit einer Rundreise per Mietwagen durch Norwegen. Allerdings darf man auf diesen Schiffen nicht die gleiche Ausstattung erwarten, wie auf den Kreuzfahrtschiffen in der Karibik, wie Prisca Huguenin Falcontravel gegenüber HolidayBlog.ch erklärt:

Auf den Schiffen der Hurtigruten gibt es keine Animation. Auch die Kabinen sind meistens etwas kleiner. Dafür legt das Schiff täglich – manchmal sogar zweimal täglich – direkt am Hafen an. Man kann dadurch viele Städtchen besichtigen.

Wer sich nicht die ganze 12-tägige Fahrt leisten kann, der kann auch nur einzelne Abschnitte fahren. Ähnlich wie die Inside Passage in Alaska gibt es auch auf der Hurtigruten eine wunderschöne Fahrt der Küste entlang. Mehr Informationen zu Hurtigruten-Fahrten gibt’s hier

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